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Das Vogelschutzgebiet
Nationalpark Wattenmeer
Am Nationalpark Wattenmeer
150 Meter seewärts der Deichkrone beginnt der Nationalpark Schleswig- Holsteinisches Wattenmeer. Hier wird der Besonderheit und Einzigartigkeit des Wattenmeeres durch den international höchsten Schutzstatus Rechnung getragen.
Nest
Gut getarnt
Von überregionaler Bedeutung ist ganz besonders der Brutbestand der sehr selten gewordenen Zwergseeschwalbe im Bereich das Sörenswai. Diese Vogelart ist zum erfolgreichen Brüten auf störungsfreie Strandabschnitte angewiesen. Deshalb werden alljährlich im Frühjahr und Frühsomrner vom Gebietsbetreuer, der Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer, Ruhezonen mit Pflöcken ausgewiesen, die nicht betreten werden sollen. Im Frühjahr wie im Herbst sind im Föhrer Vorland viele Tausende Wat- und Wasservögel zu bewundern. Zur Hochwasserzeit finden sie hier ungestört Flächen zum Rasten, die nicht überflutet werden. Im Fluge erscheinen die großen Schwärme wie Rauchsäulen, die über Watt und Salzwiesen wogen. Für diese Zugvögel ist das Wattenmeer als Nahrungs- und Rastplatz überlebenswichtige Zwischenstation auf dem Weg in ihre Brut- bzw. Überwinterungsgebiete.
Informationen über die Pflanzen- und Tierwelt erhalten Gäste und Einheimische von April bis September vor Ort beim Betreuungswagen der Schutzstation Wattenmeer. Ein reichhaltiges Informationsangebot halten ganzjährig auch die Ausstellungen der Schutzstation Wattenmeer und des NationalparkService in Wyk bereit.
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